Die Geschichte des Bülow Palais

Das neue Hotel „Bülow Palais“ ist nach knapp zweijähriger Bauzeit im Februar 2010 eröffnet worden. In direkter Nachbarschaft zur Dreikönigskirche gelegen, entstand ein exklusives Hotel für Genießer und Liebhaber eines individuellen Stils. Die barocke Dreikönigskirche nebenan krönt ein prachtvoller 88 m hoher Turm - das „Wahrzeichen“ ist weithin sichtbar. Auf dem lauschigen Kirchenvorplatz an der Westseite plätschert seit 1858 der Rebeccabrunnen. In diesem barocken Ensemble mit prunkvollen Fassaden, romantischen Gassen und den aus alter Zeit stammenden Pflastersteinen befinden sich heute begrünte Innenhöfe, kleine Geschäfte und Manufakturen, Galerien und Künstlerwerkstätten sowie Antiquitätengeschäfte, Restaurants und Boutiquen. Das Bülow Palais schließt somit die letzte Baulücke und komplettiert mit der barock anmutenden Fassade das historische Straßenbild der Königstraße.

Bauherren und Eigentümer des Bülow Palais sowie der nur wenige Schritte entfernten Bülow Residenz waren und sind das Stuttgarter Unternehmerehepaar Monika und Horst Bülow. Mit viel Liebe zum Detail überließen die Bauherren nichts dem Zufall und brachten selbst private Kunstwerke in das neue Haus ein. Die persönliche Handschrift zeigt sich bereits in der großzügigen Lobby: in Blau-, Silber- und Goldtönen gehalten, setzen gekonnt inszenierte Designsessel reizvolle Akzente und tragen zum unverwechselbaren Eindruck des Hauses bei.

Ein Zuhause an einem besonderen Ort. Auf einem Teil der Baufläche des Bülow Palais stand vor seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das Pfarrhaus der bekannten Dreikönigskirche. In diesem Gotteshaus wurde der berühmte „Sohn der Stadt“, Schriftsteller Emil Erich Kästner (* 1899 Dresden; † 1974 in München) getauft und konfirmiert. „Als ich ein kleiner Junge war“ – so heißt sein Buch, in dem er eindrucksvoll sein Leben im Viertel rund um die Königstraße beschreibt.

Familie Bülow

Alles begann Anfang der 1990er Jahre: Das Stuttgarter Unternehmerehepaar Monika und Horst Bülow (Bülow AG) war zu dieser Zeit in Dresden auf der Suche nach einer Dependance für ihr Unternehmen. Dabei entdeckten sie das Herrenhaus in der Rähnitzgasse. Am einst repräsentativen bürgerlichen Wohnhaus von 1730 waren die Spuren der Jahrhunderte sehr deutlich sichtbar. Dennoch entschied sich Familie Bülow für das schwer beschädigte Gebäude und investierte in die umfassende Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudes ca. neun Millionen Euro. Die Umstände wollten es, dass später kein Unternehmenssitz, sondern ein Hotel daraus wurde. Das Bülow Palais wurde 2010 zur zweiten großen Investition in Dresden.

Monika und Horst Bülow sind engagierte Hoteleigentümer, die regelmäßig vor Ort sind. Die Leitung beider Häuser mit insgesamt 87 Zimmern und Suiten legten sie vertrauensvoll in die Hände des Hoteldirektors Ralf J. Kutzner. Die Residenz, das Herrenhaus in der Rähnitzgasse, wird als exklusive Hoteldependance geführt und kann auch komplett für Familienfeiern oder Firmenanlässe zur Verfügung gestellt werden. Ein Angebot, das es in dieser Form bisher nicht in Dresden gibt. Das Palais, der Hotelneubau mit historischen Einflüssen, ist das Premiumprodukt und bietet neben einem umfangreichen gastronomischen Konzept auch einen Spa-Bereich, Platz für Tagungen und eine Tiefgarage.

Segnung

Segnung von Lothar Gratowski , Pfarrer der Dreikönigskirche Dresden, anlässlich des Grand Opening des Bülow Palais

Sehr geehrte Damen und Herren, werte Gäste und Mitarbeiter,

Herr Ralf Kutzner hat mich gebeten, heute ein Segenswort zu sprechen. Als evangelische Christen erkennen wir im Segen das Gute, Lebensfördernde und das Heilsame, das von Gott kommt und den Menschen und ihren Beziehungen gilt.

So will ich Gott bitten:
Heiliger Gott, segne alle Menschen, die in diesem Haus arbeiten und damit anderen Menschen Gutes tun. Lass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Arbeit Erfüllung und Wertschätzung finden, dass sie gern tun können, was ihre Aufgabe ist.

Heiliger Gott, segne alle Gäste dieses Hauses, dass sie gern kommen, dass sie sich hier wohl fühlen und etwas vom besonderen Charakter dieses Hauses wahrnehmen.
Lass die Gäste dankbar sein für das Angenehme, das sie hier erfahren und lass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dankbar sein für die Gäste, die dieses Haus besuchen.
So segne uns und die hier aus- und eingehen, der gnädige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Amen