Hotel-Blog & News

Pressemitteilungen, News und viele Informationen...


Pressemitteilungen, News und viele Informationen...

Sonntag, 3. Mai 2020 - 10:49

Museum ohne Wände

Kästner-Museum Dresden - Foto pixabay
Kästner-Museum Dresden
Foto: pixabay

Bereits seit einiger Zeit können Dresdner und Dresden-Besucher auf den Spuren des „Kleinen Jungen“ Erich Kästners auf Entdeckungstour durch die Dresdner Neustadt gehen. Sie bestimmen ihre Route und ihr Tempo selbst. Mit Hilfe eines QR-Codes, den sie mit dem Smartphone einscannen, können sie alle Haltestationen des Erich Kästner Viertels nach Belieben ansteuern und authentische Orte besuchen, die Erich Kästner in seinem autobiografischen Roman „Als ich ein kleiner Junge war“ so eindrücklich beschrieben hat. Dabei werden sie das besondere Flair des Gründerzeit- und Szeneviertels kennenlernen und Neues über Erich Kästner und die Stadt Dresden im Wandel der Zeit erfahren.

Eine der Stationen ist unser Hotel Bülow Palais. Auf einem Teil der Baufläche des Bülow Palais stand vor seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das Pfarrhaus der bekannten Dreikönigskirche. In diesem Gotteshaus wurde der berühmte „Sohn der Stadt”, Emil Erich Kästner, getauft und konfirmiert. „Als ich ein kleiner Junge war” – so heißt sein Buch, in dem er eindrucksvoll sein Leben im Viertel rund um die Königstraße beschreibt.

In seinem späteren Leben entwickelte Erich Kästner sich zu einem ausgesprochenen Freund von lebendigen Orten mit Weltläufigkeit. Er liebte es, in Cafés, Bars und Hotels zu schreiben. Ein wunderbares Denkmal hat er dem Typus Grandhotel in seiner Erzählung „Drei Männer im Schnee“ (1934) gesetzt.

Neben diesem "Makromuseum" lohnt sich auch ein Abstecher in das Kästner-Museum an der Ecke Albertplatz / Antonstraße. Seit 15 Jahren lädt das mobile interaktive micromuseum® in der Villa Augustin Besucher aller Generationen zu spannenden Zeitreisen ein.

Das originäre „Museum ohne Wände“-Konzept des Architekten Ruairí O’Brien gewinnt mit dem Kästner-Viertel nun eine weitere Realisierungsebene hinzu: Wie für Konrad und seinen Onkel Ringelhuth in Erich Kästners fantastischem Kinderroman „Der 35. Mai“ immaterialisieren sich die räumlichen Grenzen für erlebnishungrige Kästner-Fans.

Weitere Informationen: www.erich-kaestner-viertel.de